Auftakt des Forschungsprojekts

Pflegende und Betreuende (Carer) von Angehörigen in der letzten Lebensphase sind besonders herausgefordert. Niemand weiss genau, wie lange so eine Phase dauern wird. Dennoch möchte man in der verbleibenden Zeit alles dafür tun, um den Angehörigen bis zuletzt eine gute Lebensqualität zu ermöglichen.

Um Carer hier wirksam zu unterstützen, widmet sich Pro Aidants bis 2022 schwerpunktmässig der Lebensqualität am Ende des Lebens. Der Verein wird sich zu diesem Zweck massgeblich an einem internationalen Forschungsprogramm beteiligen.

Das Projekt läuft unter dem Dach des europäischen AAL-Programms (Active and Assisted Living), in welchem die unterschiedlichsten technischen Lösungsansätze in der Altersbetreuung entwickelt und erforscht werden.

Die Partnerorganisationen für das konkrete Palliativ-Care-Projekt stammen aus der Schweiz, aus Österreich und Kanada. Die Schweizer Projektpartner von Pro Aidants sind das Institut iHomeLab der Hochschule Luzern und das Departement Soziales und Gesundheit des Kantons Aargau. Die Projektleitung liegt bei Pro Aidants. Aus dem Ausland steuern das Österreicher Unternehmen Smart In Life und die kanadische University of Toronto Mississauga ihre Erfahrung und ihr umfangreiches Wissen über die Mensch-Maschine-Kommunikation bei.

Eine Versammlung aller Projektpartner in Zürich bildete am 5. Und 6. Februar den Auftakt zum dreijährigen Forschungsprojekt QEoL (die Abkürzung steht für Quality of Life at the End of Life).

Das QEoL-Projekt untersucht, wie die Carer mit Hilfe von Informatik und Technik optimal unterstützt werden können. Das kann zum Beispiel bedeuten, im Rahmen der Palliative Care bisher noch nicht genutzte Kommunikationsmöglichkeiten zu erforschen.  

Zum Projektstart hatte Pro Aidants über die Homepage und per E-Mail alle interessierten Organisationen und Private in der Schweiz dazu aufgerufen, die eigenen Anliegen einzubringen, was auf offene Ohren stiess. Der erfolgreiche Kickoff-Workshop ermutigte die Beteiligten, auch in den kommenden Projektphasen auf die Partizipation der Betroffenen zu setzen.

Erste Bedürfnisanalyse von betreuenden Angehörigen

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Möchten auch Sie beim Projekt dabei sein?

Wir suchen Betroffene, betreuende und pflegende Angehörige, Ehrenamtliche Sterbebegleiter, Vertreter von Gemeinden, Hospiz, Spitex und Palliative Organisationen oder weitere Interessierte, die in Workshops neue Lösungsansätze entwickeln möchten zur Verbesserung der Situation am Ende des Lebens.

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Zum Forschungsprojekt

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